Sterbehilfe: Ja oder nein?
5 Jul
Zurzeit gibt es viele Diskussionen über Sterbehilfe (1 2 3 4 5 6 7). Roger Kusch, Hamburgs Ex-Justizsenator, hat eine “Sterbehilfemaschine” vorgestellt und die erste Sterbewillige, Bettina Schardt (79), zum ewigen Frieden verholfen. In sehr vielen Zeitungen, Zeitschriften und im Internet wird Roger Kusch als “Todesengel” bezeichnet und seine Maschine stößt auf viel Widerstand. Viele halten Herrn Kusch sogar für einen Straftäter, der gegen aktuelle Gesetze verstoßen hat.
Doch wieso die ganze Aufregung, frage ich mich. Ich finde, dass jeder Mensch das Recht haben sollte sterben zu können, wenn er das möchte. Selbstverständlich benötigen wir dafür neue Gesetze und derartige “Freitode” müsste staatlich kontrolliert werden. Personen, welche den Freitod wählen, müsste psychologisch betreut und getestet werden.
Wenn jemand sterben möchte, dann kann er dies sowieso tun. Durch Suizid sterben jährlich in Deutschland zwischen 11000 und 12000 Menschen. Dazu kommen noch mehrere Tausend Menschen aus Deutschland, welche jählich in die Schweiz fahren um dort den Freitod zu wählen. Die Schweiz ist das liberalste Land, wenn es um die Sterbehilfe geht.
Zusammenfassung: Ich finde es nicht richtig die Sterbehilfe allgemein so scharf zu kritisieren. Selbstverständlich muss das Thema sensibel behandelt werden. Doch es müssen kompromisse und alternativen gefunden werden. Ich finde die Sterbehilfe ist nichts schlimmes, wenn es der Sterbende wirklich möchte. Werbeplakate mit slogan ála “Sterbe King: Sterben Sie noch heute für nur 19,95″ wünscht sich sicherlich niemand
. Die ganze Geschichte erinnert mich übrigens an die “Sterbezelle” aus Futurama.


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